Dienstag, 27. Juli 2010
Was (nicht nur) Frauen gerne hören (2)
Wahnsinn, wie du in letzter Zeit den Überblick über das ganze Chaos behalten hast! Du hast das alles glänzend über die Bühne gebracht!

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Dienstag, 27. Juli 2010
Define/ Refine/ Me
Wenn ich auf mein bisheriges Leben zurückblicke, bin ich manchmal ziemlich erstaunt.
Manches scheint irgendwie vorbestimmt, als ob es tief in mir geschlummert und sich irgendwann an die bewusste Oberfläche gekämpft hätte. Als ob es schon immer angelegt gewesen wäre und- als seine Zeit gekommen war- aufblühen durfte.
Aber irgendwie bleibt dabei doch das Gefühl, dass diese Entwicklungen immer wenigstens teilweise von mir selbst bewusst geleitet worden waren.
So, als ob die Summe dessen, was mich definiert, gleichzeitig auch von mir beeinflusst wurde. Nicht jedes Detail, aber ab einem bestimmten Zeitpunkt habe ich mich selbst geschaffen. Das Bild, das ich und andere von mir haben sollten. Und nicht immer stimmt beides überein.
Aber es ist wunderbar, dieses Gefühl, alles in der eigenen Hand zu haben, sein Leben selbst aktiv gestalten zu können und nicht dem Zufall ausgeliefert zu sein.
Ich habe mich bewusst für mich entschieden.
Es fühlt sich toll an.

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Dienstag, 20. Juli 2010
Was (nicht nur) Frauen gerne hören (1)
Das (Kleidungsstück) sieht toll an dir aus und betont super deine schönen (Körperteil)!

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Sonntag, 27. Juni 2010
Die vergessen geglaubte, gute alte Zeit oder: Ein bittersüßes seeliges Lächeln
Die wilden Nächte, in der man als junger Mensch gerne lange in allen möglichen Lokalitäten abhängt und meist bis frühmorgens tanzt, habe ich eigentlich schon länger hinter mir gelassen.
Aber noch reizt es mich manchmal, die guten alten Zeiten noch einmal auferstehen zu lassen. Und so machte ich mich am Freitagabend zu einer Reise ins Ungewisse auf.
Den letzten Zeitsprung hatte ich gerundete drei Monate vorher gewagt- und er hatte sich als ein Schlag ins Wasser erwiesen. Das Publikum im Club war mir großteils überhaupt nicht mehr bekannt, auch ihren Kleidungsstil fand ich gewöhnungsbedürftig- zu meinen Zeiten herrschten hier noch andere Sitten. Den überwiegenden Teil der gespielten Musik fand ich auch schrecklich, der Rest bestand aus mindestens fünf Jahre alten Liedern (kann jemand dem DJ nicht wenigstens eine aktuelle CD besorgen?!?). Kurzum: Allen Bemühungen sich zu amüsieren zum Trotz blies mein Göttergatte schon bald zum Rückzug, dem ich mich dann auch irgendwie gerne anschloss.
Also waren meine Erwartungen für dieses Mal deutlich reduziert- eigentlich hatte ich gar nichts mehr erwartet. Noch schnell einen Freund ins Auto gepackt und los gings.
Zwar wollte der Typ an der Kasse nicht einmal mehr meinen Ausweis sehen (geschah zu Zeiten meines regelmäßigen Besuches trotzdem jede einzelne Woche), doch die aus dem Innern des Gebäudes dringende Musik besänftigte mich wieder: Ich hatte wirklich geglaubt, die guten alten Zeiten wären für immer vorbei und müssten nun endlich in die Mottenkiste gepackt werden. Süße Erinnerungen!
Leider mussten wir auch feststellen, dass Vieles sich geändert hatte: Manche alten Bekannten waren plötzlich verheiratet, die meisten nach mehreren Jahren kaum wiederzuerkennen. Und manche fehlten einfach, einen Bekannten mussten wir gar schon beerdigen. Das schmerzte.
In diesen Bittersüßschmerz mischte sich aber dann bald eine schöne weiche Wolke verschiedener Alkohol ein, und ich genoss nur noch.
Perfekt war der Abend dann, als der DJ auf meine Anfrage fast prompt "unser Lied" spielte. Augen zu, mitsingen, Kraft schöpfen- der perfekte Moment. Und die Erkenntnis: Die gute alte Zeit wird nie wiederkehren- aber mit einigen Abstrichen kann man sie doch noch ein wenig nachempfinden. Was bleibt, ist der schön weich alkoholumwolkte Bittersüßschmerz und ein seelig-glückliches Lächeln auf den Lippen.

text by s.c.h.

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Freitag, 25. Juni 2010
Herber kulinarischer Verlust: Es war einmal... unser Lieblingsrestaurant
(Eine Trauerschrift aus aktuellem Anlass)


Eigentlich war es ja schon lange klar: Am Hochzeitstag würden wir einmal mehr im besten Restaurant unserer Kleinstadt essen, das uns bereits anlässlich unseres ersten Hochzeitstages mit einem exzellenten Sechs-Gänge-Überraschungsmenue begeistert hatte. Wahrscheinlich wäre die Küche gar sternewürdig gewesen, wir waren mit dem Koch auf jeden Fall mehr als zufrieden: Das kulinarische Niveau lag weit über dem der übrigen einfachen "Hausmannskost"-Restaurants in der Gegend.
Zum Mitschwelgen: Zuerst servierte der zuvorkommende und aufmerksame Kellner einen Blattsalat mit geräuchertem Speck und Parmesanhobeln, anschließend wurde ein dreifarbiges Paprika-Suppen-Trio gereicht. Darauf folgten Schweinemedaillons mit Pfeffersauce, an denen es nichts auszusetzen gab- zufällig hatte es dieses Gericht auch auf unserer Hochzeit gegeben, was der Koch aber natürlich nicht wissen konnte, aber doch für ein Schmunzeln unsererseits sorgte. Der Zwischengang bestand aus einem leckeren Kirschsorbet, anschließend gab es Hummerragout mit Nudeln, welches uns ebenfalls schlichtweg begeisterte. Den krönenden Abschluss bildete ein Ananas-Carpaccio mit selbst gemachtem Eis.

Das tolle Essen in gemütlicher Atmosphäre hatte uns schlichtweg umgehauen, auf jeden Fall mehr als begeistert. Also wollten wir uns an unserem zweiten Hochzeitstag eigentlich einen weiteren unvergesslichen Abend gönnen- doch dann....


... kam der Schock. Zwar hatte ich bereits gelesen, dass das Restaurant wieder eröffnet würde und noch ein Koch gesucht werde. Die Öffnungszeiten- kein Ruhetag- und die recht billigen Preise, mit denen für ein Mittagessen geworben wurde, machten mich schon etwas stutzig. Außerdem war ich mehrmals am Lokal vorbei gelaufen, ohne die Karte in Augenschein zu nehmen- allerdings waren mir stets die draußen sitzenden, lärmenden und wohl bereits alkoholisierten Gäste aufgefallen.
Wir betraten also den Gastraum- die schönen alten Täfelungen waren aufgehellt, und um die Tische herum standen nur noch fast runde einteilige Sitzbänke. Der Blick in die Karte warf uns dann um: Haufenweise Getränke, zum Essen jedoch nur Rösti oder Toasts.

Nach dieser Erkenntnis verließen wir fast fluchtartig das nicht wirklich gut besuchte Lokal, um uns draußen erst einmal zu sammeln. Die Erkenntnis, dass es das beste Restaurant in der Stadt nicht mehr gab und wir dort keine weiteren schönen Stunden verbringen würden, machte uns beide ziemlich traurig.
Da wir aber immer noch Hunger hatten, lief der Abend auf solide Küche- sprich ein Steak auf dem heißen Stein und ein Schnitzel mit Pommes- hinaus.
Ich wünschte nur, dass sowohl der zuvorkommende Ober als auch die Köche ähnlich gute/ bessere Arbeitsplätze ergattern konnten- wäre doch schade, wenn Spitzenkräfte lediglich im Mittelfeld landen würden.

text by s.c.h.

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Montag, 21. Juni 2010
Hochzeitstag


Ganz besonders freue ich mich heute über den mittlerweile 2. Hochzeitstag, den wir feiern dürfen.
Zwar gab es natürlich neben guten und wunderbar schönen auch schlechtere Zeiten, aber ich glaube, wir beide sind einfach ein tolles Team und werden auch die Zukunft zusammen meistern können.

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